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1.4 Regenerative Energie
Der Einsatz regenerativer Energie (Nutzung von Sonne, Wind und Wasser zur Energiegewinnung) hat auch in Dreierwalde schon vor mehreren Jahren begonnen. So betreibt der Eigentümer von Reinings Mühle dort seit 1990 eine Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung (15 kWh/Tag).

Auf vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern findet man seit einigen Jahren Sonnenkollektoranlagen zur Erwärmung des Brauchwassers und zur Unterstützung der Heizungsanlagen. Die Maßnahmen zur Nutzung von Sonnenenergie werden von der Stadt Hörstel, der RWE, dem Land NRW und vom Staat unterstützt.

Bei den Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Frischwasser, Abwasser, Abfall) liegt, aufgrund des geschlossenen Ortsbildes, die Erfassung bei nahezu 100%. In den letzten Jahren wurden mehrere im Außenbereich liegende Siedlungen und Gehöfte mittels Druckrohrleitungen an die öffentliche Abwasseranlage (Kläranlage) angeschlossen.
Die Wertstoffe (Kunststoffe, Metalle, Verbundstoffe,
Papier, Glas) werden in den Haushalten sortiert. Die Stadt Hörstel
liegt im Kreis Steinfurt an der Spitze der Wertstoff-Sammler. Leider wird
neuerdings das Sammeln vom Kreis durch eine pro-Kopf-Gebührenberechnung
für gute Sammler bestraft.
1.5 Öffentlicher Personennahverkehr
Mit der Stadt Hörstel ist der Stadtteil Dreierwalde
politisch, schulisch, kulturell und durch Freizeitangebote verbunden.
Für die Versorgung mit Kleidung, Hausrat sowie mit
kulturellen Dingen be-steht für die Dreierwalder Bürger neben
kleinen Angeboten im Umland vor allem in Rheine ein reichhaltiges Angebot.
Regelmäßige Busverbindungen nach Hörstel, Rheine und Hopsten
sind dazu in ausreichendem Maße vor-handen.
1.6 Örtliche Eigenversorgung
Die zu einem Ort wie Dreierwalde gehörenden Infrastruktureinrichtungen wie Grundschule, Kindergarten, Gemeinschaftshaus, Turnhalle, Sportzentrum, Reithalle, Feuerwehrhaus, Postagentur, Banken, Arzt, Zahnarzt, Apotheke und Einzelhandelsgeschäfte sind vorhanden. Bemerkenswert ist die Umnutzung einer Hofstelle im Ortskern zu Einzelhandelsgeschäften, Gastronomie und Dienstleistern. Die Hofstelle blieb von ihrem Charakter her erhalten.


Trotz der regen Bautätigkeit in der Ortslage blieb
man durch den positiven Einfluß aller Beteiligten dem dörflichen
Charakter insgesamt treu.
1.7 Lebens- und Einkommensgrundlage im Ort
Viele landwirtschaftliche Betriebe wurden in den letzten Jahrzehnten durch den immer stärker werdenden Konkurrenzdruck mehr und mehr aufgegeben. Von 1975 (70 Vollerwerbs- und 15 Nebenerwerbsbetriebe) reduzierte sich die Zahl der Betriebe auf 40 Vollerwerbs- und 30 Nebenerwerbsbetriebe.
In 50 Betrieben, Praxen, öffentlichen Einrichtungen und Kreditinstituten werden in Dreierwalde ca. 550 Personen beschäftigt. In den umliegenden Städten und Gemeinden werden weiteren Bürgern Dreierwaldes die notwendigen Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Die Stadt Hörstel hat im Süden Dreierwaldes ein weiteres Gewerbegebiet ausgewiesen. Die Erschließung und damit die erste Ansiedlung von klein- und mittelständischen Betrieben ist für 1999 vorgesehen. Dies bedeutet für jung und alt weitere ortsnahe Arbeitsplätze für die Zukunft.

