|
|
Besonders stolz sind die Dreierwalder auf die Wiederbelebung von „Lünnemanns Pättken“. Diese alte Wegverbindung zwischen dem Ortskern (Kirche) und einigen Heuerhäusern im Außenbereich war in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten bzw. zum Teil nicht mehr vorhanden.
Angeregt durch die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde auch die Schaffung bzw. Wiederherstellung von attraktiven Fuß- und Radwegverbindungen für besonders wichtig erachtet. Also setzten sich die Dreierwalder das Ziel, „Lünnemanns Pättken“ wieder nutzbar zu machen und attraktiv zu gestalten.

Unter tatkräftiger Mitwirkung zahlreicher Vereine und Gruppen ist es gelungen, dieses Ziel zu erreichen, so daß sich „Lünnemanns Pättken“ heute dem Spaziergänger und Erholungssuchenden als reizvoller und behutsam in die angrenzende Landschaft eingebundener Weg anbietet.

Die an der Realisierung dieses Projektes beteiligten Gruppen und Vereine und ihre Leistungen seien hier noch einmal aufgeführt:
- Die erforderliche Wegefläche wie auch die Materialien wurden freundlicherweise von der Stadt Hörstel zur Verfügung gestellt.
- Alle übrigen Maßnahmen, die zur Herstellung des Weges sowie zur attraktiven, landschaftstypischen Gestaltung des nahem Umfeldes erforderlich waren, wurden von Dreierwalder Vereinen und Gruppen durchgeführt:
- So hat der Landwirtschaftliche Ortsverein die Wiederherstellung des Weges in wassergebundener Decke übernommen.
- Am Rand von „Lünnemanns Pättken“ wurden vom Hegering ein Wald-Lehrpfad und vom Landwirtschaftlichen Ortsverein ein landwirtschaftlicher Lehrpfad erstellt. Diese beiden Lehrpfade sollen Spaziergänger, Schulklassen und Kindergartengruppen einladen, die ökologischen und forst- bzw. landwirtschaftlichen Zusammenhänge in unserer Region kennenzulernen oder zu vertiefen. Außerdem wurden vom Hegering die vorhandenen Gehölzgruppen durch weitere Bäume sowie eine vernachlässigte Obstwiese durch Obstbäume ergänzt.

- Die Musikkapelle stellte am Wegrand eine geschmackvolle Ruhebank auf, die zum Verweilen einlädt.

- Die Kolpingfamilie baute Nistkästen und ergänzte damit den Wald- und landwirtschaftlichen Lehrpfad.
- Im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion wurde von der Landjugend etwas abseits des Weges eine große Obstwiese angelegt. Sie wird auch weiterhin von der Landjugend gepflegt.

- Die Bauernschaft Kahlenborg restaurierte das am Anfang von „Lünnemanns Pättken“ stehende Wegekreuz und gestaltete das Umfeld landschaftstypisch u.a. mit dem Anpflanzen von Linden neu.

- Schließlich wird auch die in der Nähe gelegene alte Hofstelle „Burrichterhof“ von privater Seite sehr behutsam und der Historie verpflichtend restauriert. Die Gestaltung des inzwischen wieder bewohnten Wohnhauses, sowie des landwirtschaftlichen Hauptgebäudes lassen schon heute erahnen, wie es hier früher einmal ausgesehen hat bzw. wie es demnächst wieder aussehen wird.

Zur Hofstelle gehört auch eine Kluse aus dem Jahre 1892, die das Gesamt-bild zur Aa hin abrundet.

Insgesamt bleibt festzustellen, daß sich der gesamte Bereich rund um „Lünnemanns Pättken“ sehr einladend entwickelt hat und sich kein Dreierwalder mehr vorstellen mag, wie es war, als es diesen Weg noch nicht gab.